Kategorie: Getier


Piepmatz
|

Großer Piepmatz von hinten, auf komischer Statue, schon wieder mittig vor wuseligem Hintergrund. Farbe nicht nötig, da das Model eh schwarz trägt.

Küchenfenster
|

Du weißt, du warst schon lange nicht mehr unter Menschen, wenn du dich dabei ertappst, wie du gemeinsam mit dem Kater aus dem Küchenfenster schaust und den Wildvögeln Namen gibst.

Und Robbie meint zurecht, dass der Frühjahrsputz überfällig ist … leider ist der Dreck jedoch zwischen den Doppelglasscheiben …

Bachstelzies
|

Ha! Ichfreumichso! Nicht wegen diesem unscharfen Schnappschuss durch mein pottendreckiges Fenster … ne, weil ich seit Jahren im Frühling und Sommer täglich Besuch von einem einsamen Wippsteert bekam. Oft musste ich darüber sinnieren, ob Herr Bachstelzi ein einsamer Geselle ist – denn nie sah ich einen Artgenossen oder gar eine Frau Bachstelze auf meinem Flachdach ein Bad oder zwei nehmen. Und gerade eben … juchuuu … Herr Stelzi und ein dahergelaufener Mitbewerber buhlen um die Gunst einer jungen Schönheit. Mögen Sie ein Nest bauen, viele kleine Stelzis zeugen und ihnen den Pool im Schatten der Solarpaneele hier zeigen …

|

Jedes mal, wenn ich eine Fliege, die mal wieder seit Stunden vor dem Fenster rumbrummt, fange und durch ebendies in die Freiheit entlasse, meine ich zu hören, wie sie fröhlich ruft: „YAY! Endlich habe ich den Ausgang gefunden …“.

|

Wer mich kennt, weiß das ich nix gegen Spinnen in der Wohnung habe – ja sogar darauf achte, dass ich sie nicht einsauge und die Netze erst entferne, wenn sie eindeutig verwaist sind. Ameisen mag ich auch – aber die habe ich in freilaufender Form ungern in der Wohnung. Dort, wo die Ameisen immer in meine Wohnung kommen stehen traditionell ein paar Sachen auf dem Boden, wo die Spinnen wunderbar ihre Netze spinnen können. Und sie haben sich, wie zum Dank, darauf spezialisiert Ameisen zu fangen und so einen reich gedeckten Tisch. Klingt nach einer perfekten win:win Situation – wären da nicht Robbie und Elfriede, die wiederum die Spinnen ab und an zum Fressen gern haben und so deren Population nicht ausufern lassen. That’s life. Und ich liebe es, wenn sich solche Dinge einfach von selbst regeln, wenn man der Natur nur eine Chance lässt.

|

Menschen, die mit Hunden zusammen leben, kennen das: Irgendwann nach dem Abendbrot wird Wauzi unruhig, und man muss sich Regenjacke und Gummistiefel anpellen, um mit dem Kollegen noch mal ’ne Runde um den Pudding zu schlüren. Da lob ich mir doch meine schnurrenden Mitbewohner: Irgendwann nach dem Abendessen werden die Purzels unruhig, und ich muss mich im Pölter auf das Sofa verkrümeln, damit wir gemeinsam in exzessive Tiefenentspannung verfallen können.