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Da zerreißen sich die Kommentatoren die Fingerspitzen, weil Leute nach dem Grillen den Grill mit in die Wohnung genommen haben und es dann acht Menschen, leider auch ein Kleinkind, mit Kohlenmonoxid-Vergiftung gab. Zum einen liegt das sicher daran, dass die Überschriften von sowas wie „Acht Verletzte nach Grillparty in der Wohnung“ sprachen und die wenigsten ja die Artikel hinter den Bezahlschranken der örtlichen Journaille lesen (können) …

Auch ich selbst kann mich des initialen Gedankens nicht erwehren, dass ich das ziemlich dämlich finde …

ABER: Irgendwie zeigt sowas doch ganz nachdrücklich, dass die Menschen heute in der Schule, im Leben oder von Ihren Eltern einfachste Basics, die der Homo Sapiens Jahrtausende zum Überleben beherrschte, nicht mehr lernen. Und im Sommer gibt es dann wieder Leute die sich an Pflanzen vergiften, von den wir schon im Kindergarten wussten, dass wir die Finger davon zu lassen haben.

Ich fürchte, dieses Aussterben von essentiellem Wissen ist auf Dauer schädlicher als jeder Virus.

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Du weißt, du solltest Dir ein Buch definitiv NICHT in der deutschen Übersetzung kaufen, wenn ein Verlag bereits aus dem Titel „THE MEANING IN THE MAKING – The why and how behind our human need to create“ folgendes kreiert: „SINN IN DER KREATIVITÄT FINDEN – Ein biografischer Wegweiser“ … ob der Übersetzermensch wohl je nur ein einziges Video von Sean Tucker gesehen hat?

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Gerade eben guckte ich aus dem Fenster und konnte einen kleinen Racker (Alter: kann so eben alleine laufen) dabei beobachten, wie er fröhlich frohlockend jedes Gewächs und jeden Strauch in dem kleinen Grünstreifen hier vorm Laden begrabbelte. Hinter Ihm seine mutmaßliche Oma, die ihn ca. alle 3–4 Sekunden unterbrach um ihn die Hände abzuputzen … und das ging ’ne ganze Weile so … !?! Wir werden definitiv aussterben!

Elfriede und Robbie
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Für Stubenhocker wie mich gibts eigentlich nichts besseres, als haarige Schnurrmaschinen bei sich wohnen zu lassen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die immer freiwillig drinnen sind – aber sie hängen eindeutig viel und gerne mit mir ab und kuscheln ist beinahe so wichtig wie fressen. So gesehen brauche ich mich am heutigen „Singles Day“ auch gar nicht angesprochen fühlen …

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Manchmal weiß ich gar nicht so genau, warum ich ein Photo mag. Dies ist mal wieder so ein Fall.

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Wie geht es eigentlich momentan meinen arachnophoben Freunden, wenn sie hektargroße Felder überzogen mit Spinnenweben sehen?

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Häuptling Starrer Blick hat uns heute wieder ausdauernd mit seiner unnachahmlichen Performance beglückt.

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und das sogar ohne Probleme oder Rückfälle. Schön, wenn man sich noch selbst erstaunen kann ;-)

Heute erschienen ...
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Von Clueso kenne ich vermutlich nur die Lieder, die man so kennt, wenn man ab und an Radio hört – wahrscheinlich, weil diese Musik nicht so zu meinen Hörgewohnheiten passt. Wenn also heute nicht Zeitgleich mit seinem neuen Album „ALBUM“ auch das „Piano ALBUM“ in limitierter Auflage erschienen wär, auf dem Sascha Stiehler vierzehn Clueso-Songs neu interpretiert – ich hätte davon auch nichts mitbekommen.

Die unnachahmlich melancholische Art, wie Stiehler seinem Piano die Klänge entlockt, macht es auf eine beruhigende Weise unerheblich, wessen Songs ich da höre. So pur, vorrangig nur mit den achtundachtzig Tasten vorgetragen bleibt am Ende vor allem eines: Ein wundervolles Album.

Derzeit nur auf Spotify im Stream.

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Dürfen 5 mm große Schnecken eigentlich schon Kaffee trinken?

Das rechts im Bild sind übrigens Teile des Kaffeelöffels und Tassenhenkels ...